Zeit zum Fotografieren!

Das Licht spielt für die Stimmungen und Empfindungen des Menschen eine große Rolle. Strahlt die Sonne vom Himmel, sind wir oft sehr gut gelaunt, voller Power und gehen viele Projekte mit größerer Motivation an.

Bei Regen ist die Stimmung oft getrübt, der graue Himmel und das dunkle Licht können dem ein oder anderen schon mal den Wind aus den Segeln nehmen.

Kein Wunder also, dass die Temperatur des Lichts maßgeblichen Einfluss auf die Wahrnehmung eines Fotos hat und nur zu gerne auch von Profi Fotografen Frankfurt am Main  und anderen Metropolen der Welt für atemberaubende Bilder genutzt wird.

Doch welches Licht ist eigentlich das Beste? In welchem Licht, sprich zu welcher Tageszeit, lassen sich Motive am schönsten festhalten?

Golden Hour

Der frühe Morgen oder der späte Abend, die Zeit kurz nach Sonnenaufgang oder unmittelbar vor Sonnenuntergang, wird als sog. „Goldene Stunde“ bezeichnet. Diese Tageszeit ist bei Fotografen besonders beliebt, da sie ein sehr weiches und warmes Licht wirft, das Bildern eine einzigartige Atmosphäre verleiht.

Die besonderen Farben entstehen durch die große Wegstrecke, die das Sonnenlicht zu dieser Tageszeit durch die Atmosphäre zurücklegen muss. Die Filterung durch die Atmosphäre erzeugt die atemberaubenden Farben, die wir sowohl von Sonnenaufgang und Sonnenuntergang kennen.

 

Fotografieren um die Mittagszeit

Um die Mittagszeit steht die Sonne senkrecht am Himmel. Die Strahlen werden aufgrund der kurzen Wegstrecke des Lichts durch die Atmosphäre nur wenig gestreut, die Sonne scheint als punktförmige Lichtquelle auf die Erde. Daraus resultiert ein relativ hartes Licht, das starke Hell-Dunkel-Unterschiede zur Folge hat.

Die Folge sind oft unschöne Schattenwürfe, die man durch Aufnahmen im Schatten umgehen kann.

 

Zur blauen Stunde

Ein äußerst beliebter Zeitpunkt des Tages ist die „Blaue Stunde“, die Zeit nach dem Sonnenuntergang. Seit jeher eine Inspirationsquelle für Künstler aller Art, bietet sie dem Fotografen ein einzigartiges Motiv, denn der Himmel erstrahlt in einem unverwechselbaren tiefen Blau.

Die blaue Stunde lässt sich nicht jeden Abend beobachten und variiert je nach Wetterverhältnissen sehr stark.

Durch die Intensität des Blaus entsteht ein extremer Kontrast zu den übrigen Farben der Umgebung, der bei Bewegung der Kamera zu Rauschen führen kann. Für Aufnahmen während der blauen Stunde bietet es sich also, an ein Stativ zu verwenden.

 

Nachtaufnahmen

Aufgrund der Dunkelheit ist für Aufnahmen zur Nachtzeit in den meisten Fällen ein Stativ Voraussetzung. Die Kamera sollte, wenn kein Stativ vorhanden ist, auf einer festen Unterlage stehen und möglichst keiner Erschütterung ausgesetzt werden.

Oft jedoch hat die blaue Stunde der Nacht einiges voraus, da sie Stimmungen und Atmosphären oft getreuer wiedergeben kann.